Moderne Katalogsysteme erleichtern den Umgang mit der Bibliothek
Bibliotheken werden meist genutzt, um sich über ein bestimmtes Thema zu informieren, weshalb Sachbücher besonders beliebt sind. Viele sehen den Vorteil darin, dass sie die Bücher für wenig Geld ausleihen können und sich nicht erst Exemplare kaufen müssen. Zudem ist diese Variante für viele schöner, als sich nur online zu informieren. Zusätzlich zum Sammeln von Informationen können auch Leseratten immer wieder neue Geschichten lesen, ohne sich stets neue Literatur besorgen zu müssen. Doch hauptsächlich werden Bibliotheken von Studenten für wissenschaftliche Arbeiten genutzt, weshalb es sich auch bei vielen um spezielle Unibibliotheken handelt, die nur zusätzlich für die Allgemeinheit dienen.
Als Verzeichnis der Publikationen und Sammlungen dient ein Bibliothekskatalog. Bei diesem unterscheidet man einen Katalog, der nach Verfasser und Titel sortiert wurde, einem Sachkatalog, der systematisch oder nach Schlagwörtern geordnet wurde und einen Standortkatalog, der die Buchaufstellung verzeichnet. Thermorollen kommen in Bibliotheken erst dann zum Einsatz, wenn man sich Bücher ausleihen möchte oder die Ausleihzeit als Student nicht eingehalten hat.
Seit den 1960er-Jahren änderten sich die Kataloge durch die Einführung der EDV, sodass die meisten Bibliotheken seit Ende des 20. Jahrhunderts nur noch das OPAC-System verwenden, das über das World Wide Web verfügbar ist. OPAC bedeutet „Online Public Access Catalogue“ und lässt sich via Internetterminal nutzen. Praktisch ist, dass sich die Katalogdaten zwischen einzelnen Bibliotheken austauschen lassen. Als sich das System etablierte, wurden die bisherigen Zettelkataloge teils durch eine optische Zeichenerkennung digitalisiert und sind nun getrennt vom jetzigen EDV-Katalog abrufbar. Der öffentlich zugängliche digitale Bibliothekskatalog lässt sich meist über Webportale aufrufen, um überall nach benötigter Literatur zu suchen. Ist diese in der eigenen Universitätsbibliothek nicht verfügbar, sucht man sich diese einfach in anderen Bibliotheken und leiht sich die Bücher per Fernleihe aus. Suchen kann man z.B. nach Autor, Körperschaft, Schlagwort, Titel, ISBN, Erscheinungsjahr oder Verlag und die einzelnen Suchbegriffe dann nach den Booleschen Operatoren verknüpfen.
Aber auch wenn das alles sehr technisch klingt, eine Bibliothek lädt auch zum Stöbern und Entdecken ein und ist Anregung für jeden Leseschüler.